11.januar, 2020

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Heiligtum veranstaltet Internationales Treffen „Die Kinder, der Tod und die Trauer”

Diese Initiative findet vom 7. bis zum 10. Mai statt und ist Bestandteil des feierlichen Kontextes des einhundertsten Todestags des Heiligen Francisco und der Heiligen Jacinta Marto 

 

Das Heiligtum von Fatima veranstaltet, zwischen dem 7. und dem 10. Mai, ein internationales Treffen über „Die Kinder, der Tod und die Trauer“ und wird Spezialisten aus verschiedenen Bereichen der zivilen Gesellschaft und der Kirche, von dem Bildungs- bis hin zum Seelsorge- und Gesundheitsbereich, in Fatima versammeln.

Diese Initiative, die von einer nationalen Arbeitsgruppe mit Spezialisten aus den erwähnten Bereichen erarbeitet wird, möchte, im Kontext der Hundertjahrfeier des Todestags der heiligen Hirtenkinder Francisco und Jacinta Marto, der portugiesischen Gesellschaft einen Prozess der Reflektion über den Tod von Kindern, Kinder in Trauer und die Trauer um Kinder präsentieren.

„In einem geschichtlichen Kontext, der von der Verneinung des Todes und des Sterbens gekennzeichnet ist, möchte das Heiligtum diejenigen versammeln, die in den Bereichen der Bildung, der Gesundheit und der Seelsorge Schwierigkeiten vorfinden, Kinder im Sterbeprozess oder während der Trauerzeit, sowie Erwachsene, die um Kinder trauern, zu begleiten“, besagt ein Dokument, das von der Arbeitsgruppe in Folge eines Seminars vom 23. November über dieses Thema erstellt wurde. Dieses Seminar versammelte circa 40 Organismen der zivilen Gesellschaft und der Kirche, die in den drei Kontexten dieses Prozesses aktiv sind, um zusammen die von der Arbeitsgruppe erstellte Diagnosis zu vertiefen und Leitlinien für die Weiterführung dieses Prozesses zu erstellen. 

Die Gruppe erklärt, dass das kulturelle und soziale Unbehagen in Bezug auf den Tod und der daraus folgende Verneinungsprozess sich vergrößern, wenn es sich um den Tod von Kindern handelt. Und das Heiligtum, das von Anfang an, seit den Hauptfiguren des Fatima-Geschehens, ein Ort der Begegnung von Leid und Zuflucht von Leidenden ist, kann sich dieser Diskussion nicht verschließen.     

Das Internationale Treffen, das an verschiedenen Orten des Heiligtums stattfinden wird, sucht nach einem globalen Blick über diese mannigfaltige Realität, die nach einer multidisziplinären Annäherung verlangt, und enthält  Bildungseinheiten, mit Vorträgen in Plenarsitzungen und parallelen runden Tischen, sowie thematischen Workshops über gute Verhaltenspraktiken, die in Portugal bereits existieren, sowie einige kulturelle Momente, welche die Thematik durch verschiedene künstlerische Ausdrucksformen, einschließlich der performativen Kunst, bearbeiten.

Themen wie der soziokulturelle Status des Todes und des Sterbens, die soziale und individuelle Inkompetenz des Verlustes, besorgniserregende Verhaltensweisen, die Behandlung des Sterbens von Kindern durch die Medien, sowie die Antwort, die jede Person dieser Erfahrung des Todes, des Verlustes und der Trauer zuspricht, sind Inhalte, die während des Internationalen Treffens im Mai behandelt werden. 

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ZEITTAFEL

19 feb 2020

Messe, auf Portugiesisch, in der Basilika Unserer Lieben Frau des Rosenkranzes von Fatima

  • 07h30
Messe

Rosenkranz, in der Erscheinungskapelle

  • 12h00
Rosenkranz
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