13.mai, 2026

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„Fatima ist kein Ankunftsort. Fatima ist ein Ort der Aussendung"

Am diesem 13. Mai wurden die Pilger aufgefordert, die Erfahrung und die Botschaft von Fatima für die Welt zu verwirklichen.

 

Fatima wurde den etwa 180.000 Pilgern, die sich auf dem Gebetsplatz versammelt hatten, vom Hauptzelebranten der Internationalen Jubiläumswallfahrt im Mai als ein „Ort der Aussendung“ vorgestellt. Die Pilger wurden dann dazu aufgefordert, Missionare zu werden.

„Fatima zu bewundern ist nicht ausreichend. Fatima muss gelebt werden. Eine Kerze anzuzünden ist nicht ausreichend. Man muss Licht werden. An diesem Ort vorbeizugehen ist nicht ausreichend. Man muss diesen Ort durch unser Leben ziehen lassen. Fatima ist kein Ankunftsort. Fatima ist ein Ort der Aussendung", sagte der Patriarch von Lissabon, Bischof Rui Valério, während der Predigt der Internationalen Messe, als er um konkrete Gesten zur Übernahme der gewünschten Mission bat.

„Wir gehen aus, um den Entmutigten Hoffnung zu bringen, wir gehen aus, um Versöhnung dorthin zu bringen, wo es Spaltung gibt, wir gehen aus, um dorthin Frieden zu bringen, wo Gewalt herrscht, wir gehen aus, um dorthin Licht zu bringen, wo Dunkelheit ist. Habt keine Angst, Licht zu sein. Habt keine Angst, heilig zu sein. Habt keine Angst, der Welt die Schönheit Gottes zu zeigen", sagte er.

Der Patriarch von Lissabon sieht im Weltfrieden nicht nur eine politische Vereinbarung, sondern ein Ergebnis einer persönlichen und inneren Wandlung.

„Ein Christ bringt der Welt nicht nur Worte. Er bringt ein bereits empfangenes Licht. Ein verwandeltes Herz. Einen Frieden, der aus der Kontemplation geboren ist. Daher ist Fatima nicht nur ein Ort der Andacht. Fatima ist eine Schule der inneren Wandlung. Hier erfahren wir, dass die Menschheit erst dann wieder ihren Weg findet, wenn sie ihre Augen erneut zu Gott richtet", sagte der Hauptzelebrant, als er die Pilger dazu herausforderte, die Erfahrung von Fatima in die Welt zu bringen.

„Alles, was wir hier erleben – Gebet, Stille, Bekehrung, Versöhnung, Gemeinschaft – kann nicht in dieser Cova da Iria eingeschlossen bleiben. Es muss in unser Leben, unsere Häuser, unsere Familien, unsere Städte und Dörfer, unsere Arbeit, unsere Schulen und Universitäten, unsere Beziehungen, die Wunden und Freuden des Alltags eindringen."

 

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Am neunten Jahrestag der Heiligsprechung der kleinen Hirtenkinder, verwies Bischof Rui Valério auf das Beispiel von Francisco und Jacinta Marto, um daran zu erinnern, dass „wenn Gott ein verfügbares Herz findet, eine kleine Flamme die ganze Welt erleuchten kann".

Der Patriarch von Lissabon bewunderte außerdem die Pilgermenge, die den Gebetsplatz füllte, und appellierte an die Brüderlichkeit als Schlüssel zum Weltfrieden.

„Dies ist eine der größten Prophezeiungen von Fatima für unsere Zeit: Die Menschheit wird erst dann Frieden finden, wenn sie wieder entdeckt, dass sie Familie ist. Hier ist niemand ein Ausländer. Hier ist niemand allein. Hier sind wir alle Kinder, die von derselben Mutter willkommen geheißen werden", endete er.

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ZEITTAFEL

09 jun 2026

Messe, auf Portugiesisch, in der Basilika Unserer Lieben Frau des Rosenkranzes von Fatima

  • 07h30
Messe

Rosenkranz, in der Erscheinungskapelle

  • 12h00
Rosenkranz
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