18.februar, 2026

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Vor 20 Jahren wurde Schwester Lucia in Fatima beigesetzt

Heute jährt sich der 20. Jahrestag der Überführung der Überreste von Schwester Lucia von Jesus in die Basilika Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz von Fatima.

 

An diesem Donnerstag, dem 19. Februar, sind zwei Jahrzehnte seit dem Tag vergangen, an dem Schwester Lucia de Jesus vom Karmelkloster der Hl. Theresa in Coimbra in die Basilika Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz von Fatima überführt wurde, wo sie seitdem neben den Gräbern ihrer Cousins ruht, die im Mai 2017 heiliggesprochen wurden.

Etwa 100.000 Pilger waren an jenem 19. Februar 2006 auf dem Gebetsplatz des Heiligtums in der Cova da Iria, um an einer Messfeier teilzunehmen, die vom damaligen Bischof von Leiria-Fatima, Serafim Sousa Ferreira e Silva, präsidiert wurde.

„Die schlechten Wetterbedingungen – mit viel Kälte, Wind und Hagel – hielten die Gläubigen, die sich auf dem Gebetsplatz befanden, einige sogar vom frühen Morgen bis zum Ende der Feierlichkeiten um 17:30 Uhr, nicht ab", hieß es im Bericht der Zeitung Voz da Fátima im folgenden Monat.

In der Pilgerabteilung des Heiligtums waren 60 organisierte Pilgergruppe aus 12 Ländern registriert, und viele, die nicht anwesend sein konnten, begleiteten die Feierlichkeiten durch die umfangreiche Berichterstattung der nationalen und ausländischen Medien mit der Live-Übertragung der Messfeier.

Am Altar des Gebetsplatzes standen 18 Bischöfe und 250 Priester, die mit dem Bischof von Leiria-Fatima konzelebrierten, der in seiner Predigt an Schwester Lucias Mut und Treue zur Kirche, zu Unserer Lieben Frau und zu Gott erinnerte.

Der Bericht in der offiziellen Zeitung des Heiligtums von Fatima beschrieb eine Atmosphäre tiefer Emotionen, sowohl in Coimbra am Morgen als auch in Fatima am Nachmittag, mit „Applaus während der Vorfahrt der Urne mit den Überresten der Ordensschwester" und „beeindruckende Zeichen der Wertschätzung und Zuneigung". Sogar während der Reise zwischen den beiden Orten war die Anteilnahme der Gläubigen zu sehen, die am Straßenrand weiße Taschentücher schwenkten.

In Coimbra wurde am Morgen in der neuen Kathedrale von Coimbra eine Messe gefeiert, welche vom damaligen Bischof von Coimbra, Albino Cleto, präsidiert wurde, der das „Opfer des gesamten Lebens der Seherin" an die Botschaft hervorhob, die sie von Unserer Lieben Frau erhalten hatte.

Schwester Lucia de Jesus verstarb am 13. Februar 2005 im Alter von 97 Jahren im Karmelkloster der Heiligen Theresa in Coimbra. Ihre Beerdigung fand zwei Tage später, am 15. Februar 2005, in der neuen Kathedrale von Coimbra statt und wurde von Kardinal Tarcisio Bertone als Gesandter von Papst Johannes Paul II. zelebriert.

Sie wurde zunächst im Karmelkloster der Heiligen Theresa beigesetzt, um dann ein Jahr und eine Woche nach ihrem Tod in die Basilika Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz von Fatima überführt zu werden, wo sie neben ihrer Cousine Jacinta Marto beigesetzt wurde. Damit wurde ein Wunsch erfüllt, den Lucia zu Lebzeiten hinterlassen hatte.

„Ohne dem bereits Geschriebenen zu widersprechen und um den Schwestern diesen Wunsch, den sie äußerten, zu erfüllen, möchte ich, dass mein Leichnam nach meinem Tod mindestens ein Jahr im Kreuzgang dieses Klosters (der Heiligen Theresa – Coimbra) verweilen soll, bevor er in die Basilika von Fatima gebracht wird", schrieb die Seherin zuvor an den Bischof von Coimbra.

Lúcia de Jesus Rosa dos Santos war das älteste der drei Seherkinder während der Erscheinungen Unserer Lieben Frau in Fatima zwischen Mai und Oktober 1917.

 

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ZEITTAFEL

28 mär 2026

Messe, auf Portugiesisch, in der Basilika Unserer Lieben Frau des Rosenkranzes von Fatima

  • 07h30
Messe

Rosenkranz, in der Erscheinungskapelle

  • 10h00
Rosenkranz
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