02.januar, 2026
Im Jahr 2026 wird die Andacht der Ersten Samstage mit besonderem Schwerpunkt gefeiertDie Struktur des Angebots, das seit 2011 besteht, wird die Themen beleuchtet, die aus den Erscheinungen Unserer Lieben Frau und des Jesuskindes vor Lucia, in den Jahren 1925 und 1926, entstanden sind.
Die Feier der Sühneandacht der Ersten Samstage, die von Unserer Lieben Frau an Schwester Lucia de Jesus bei der Erscheinung vom 10. Dezember 1925 in Pontevedra überliefert wurde, wird monatlich im Heiligtum von Fatima, im Rahmen eines besonderen Programms, das Bildung und Spiritualität verbindet, angeboten. Das Programm wird gemeinsam mit der Schwesterngemeinschaft der Allianz der Heiligen Maria erarbeitet, deren Charisma die Neu-Evangelisierung durch das Unbefleckte Herz Mariens mit dem spezifischen Antlitz der Botschaft von Fatima ist. Neben anderen gelegentlichen Kooperationen wird das Angebot seit 2011 von einem festen Team erarbeitet, das vom Rektor des Heiligtums von Fatima, Carlos Cabecinhas, geleitet wird und zu welchem auch zwei Ordensschwestern der Allianz der Heiligen Maria gehören: Schwester Ana Luísa Castro und Schwester Angela Coelho. In einem Gespräch mit der Zeitung Voz da Fátima fasste Schwester Angela den Kern dieser Andacht zusammen. „Gemäß der Bitte Unserer Lieben Frau an Schwester Lucia gibt es vier Elemente in der Andacht der Ersten Samstage, die alle auf das Anliegen der Wiedergutmachung an das Unbefleckte Herz Mariens ausgerichtet sind. Diese sind: Eucharistische Kommunion, das Gebet des Rosenkranzes, Meditation und die Beichte. Die Meditation, das Gebet des Rosenkranzes und die Kommunion müssen am ersten Samstag des Monats erfüllt werden, während die Beichte einmal im Monat mit dem gleichen Ziel erfolgen kann, nämlich das der Wiedergutmachung an das Herz Mariens." Für die Ausübung dieser von Unserer Lieben Frau gewünschten Andacht schlägt das Heiligtum von Fatima vor: die Eucharistiefeier um 11.00 Uhr, die in der Basilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit gefeiert wird, zur Kommunion der Wiedergutmachung; das Rosenkranzgebet um 14.00 Uhr in der Erscheinungskapelle und zwischen 15.00 und 16.00 Uhr eine Katechese, gefolgt von einem Moment der eucharistischen Anbetung und der Meditation. „Zwischen 15.00 Uhr und 15.30 Uhr bietet das Heiligtum eine Katechese über die Botschaft von Fatima an. Von 15.30 Uhr bis 16.00 Uhr meditieren wir im Rahmen der Eucharistischen Anbetung über eines der Geheimnisse des Rosenkranzes. So werden Abendmahl, Rosenkranz und Meditation gemeinschaftlich gelebt. Die Beichte kann währenddessen an jedem Tag des Monats erfüllt werden ", erklärt Schwester Angela Coelho.
Die Anzahl der anwesenden Pilger während der Meditation und der Anbetung am ersten Samstag ist mit zwischen 2000 und 5000 Pilgern pro Samstag groß (mit größerer Beteiligung in den Sommermonaten). Diese Zahlen zeigen das Interesse an dem vom Heiligtum vorgeschlagenen Programm, das von den Teilnehmern aufgrund der Verbindung von Bildung und Spiritualität gelobt wird. „Persönlich erzählte mir eine Dame, die bereits als Erwachsene getauft wurde, dass sie in diesem Angebot eine Gelegenheit sah, ihre katechetische Ausbildung fortzusetzen, da die von uns behandelten Themen die wesentlichen Aspekte des katholischen Glaubens berühren. Tatsächlich versuchen wir, dass die jeweiligen Meditationen das Evangelium mit dem Leben der Menschen zusammentreffen lassen, in einer steten Dynamik von Trost, Hoffnung und der Konfiguration von Jesu Christi", erklärte die Ordensschwester der Allianz der Heiligen Maria, welche dann auch die Vielfalt der Teilnehmer und deren Herkunft hervorhob. Das Heiligtum von Fatima erhält auch Zeugnisse von Teilnehmern, die für die Feier dieser Andacht danken, mit Berichten über Veränderungen und Bekehrungen in ihrem Leben und die aus einem „sehr reichen Moment der Erfahrung" resultieren, so Schwester Ângela Coelho. Während dieses pastoralen Jahres, welches das hundertjährige Jubiläum der Erscheinungen von Pontevedra kennzeichnet, wird dieses Programm fortgesetzt, jedoch mit einem besonderen thematischen Schwerpunkt auf die Meditationen, die den spezifischen Inhalt vertiefen werden, der aus der Erscheinung von Pontevedra hervorgeht, berichtet die Ordensschwester. „Während der Planung des Programms für dieses Jahr waren wir überrascht über die Anzahl der theologischen Gedankenlinien, die aus dieser Erscheinung hervorgehen. Im Jahr 2026 werden wir über verschiedene Themen sprechen: den Wert der Meditation, den Wert des sakramentalen Lebens, den Wert des Rosenkranzes, das Anliegen der Wiedergutmachung, das Unbefleckte Herz Mariens, die Gegenwart des Jesuskindes und andere Aspekte, die sich um die Erscheinungen vom 10. Dezember 1925 und vom 15. Februar 1926 drehen." Die Teilnahme an der Feier der Ersten Samstage im Heiligtum von Fatima ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung. Das vom Heiligtum von Fatima vorgeschlagene Programm zur Feier der Ersten Samstage findet an jedem ersten Samstag im Monat das ganze Jahr über statt:
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