06.februar, 2026
Das Heiligtum von Fatima begrüßte im Jahr 2025 etwa 6,5 Millionen PilgerDie Gruppen, die sich im Heiligtum registriert haben, nahmen somit erneut zu, insbesondere diejenigen, die aus Asien stammen. Die Wallfahrtsstatistiken wurden auf der 47. Versammlung der Hoteliers veröffentlicht
Im Jahr, in dem die Kirche sich aufgrund des Jubiläums Rom zuwandte, verzeichnete auch das Heiligtum von Fatima einen Anstieg der Gesamtzahl an Pilgern. Etwa 6,5 Millionen Pilger nahmen an mindestens einer Messfeier teil, eine Zahl, die im Vergleich zum Vorjahr, der 6,2 Millionen registrierte, einen Anstieg widerspiegelt. Die Zahl für das Jahr 2025 übersteigt auch die 6,3 Millionen im Jahr 2019, welches als Referenzjahr gilt, da es vor der Pandemie lag und sich auch nicht mehr unter den Auswirkungen des 100-jährigen Jubiläums der Erscheinungen, das 2017 gefeiert wurde, befand. Diese Daten wurden während des 47. Treffens für Hoteliers veröffentlicht, die am 5. Februar in den Räumlichkeiten der Wechselausstellung „Zuflucht und Weg" stattfand. Neben der Gesamtzahl der Pilger stiegen auch die Zahlen der Gruppen an, die sich in der Pilgerabteilung des Heiligtums registrierten. Dieser Anstieg erklärt sich die Tatsache, dass im Jahr 2025 ein Heiliges Jahr stattfand, in welchem viele Gläubige zu einer Jubiläumspilgerreise nach Fatima kamen.
Im Jahr 2025 registrierten sich 5.608 Pilgergruppen, eine Zahl, welche die von 2024 um 7,2 % übersteigt. Davon waren 1.276 portugiesische Gruppen – 5,2 % mehr als im Vorjahr – und 4.332 ausländische Gruppen – 7,8 % mehr als im Jahr 2024. In Bezug auf die ausländischen Gruppen, so ist die Herkunftsgeografie vielfältig und umfasst 84 Länder, wobei Europa, Asien und Amerika am stärksten vertreten sind. Die Neuheit im Jahr 2025 liegt im Gewicht dieser letzten beiden Kontinente in der Gesamtberechnung. Während Amerika in den Vorjahren der zweite Kontinent war, von dem die meisten Pilger kamen, dann nahm Asien 2025 diesen Platz ein. Amerikanische Länder machten somit 20 % der Gesamtzahl der Pilger aus, während die asiatischen Länder 22,3 % ausmachten. Im vergangenen Jahr erreichten übrigens Indonesien und Vietnam die Top 10 der Länderliste mit den meisten Pilgern und überholten damit andere asiatische Länder, die sich regelmäßig auf dieser Liste wiederfinden, wie die Philippinen. In dieser Analyse nach Kontinenten wurde außerdem festgestellt, dass in Europa die Länder Spanien, Polen und Italien hervorstechen, sich in Asien Indonesien, Vietnam und die Philippinen hervorheben und in Amerika die Vereinigten Staaten, Brasilien und Mexiko die ersten Plätze einnehmen. Unter den Gruppen portugiesischer Pilger waren die Diözesen mit der höchsten Vertretung: Porto mit 45.665 Pilgern (mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2024), Braga mit 27.503 Pilgern und Lissabon mit 22.046 Pilgern.
Infolge des Anstiegs der Pilgerzahl führten auch die Informationsposten im Gebetsbereichs des Heiligtums und in Aljustrel im Jahr 2025 2 % mehr Dienstleistungen als im Jahr 2024 durch. Insgesamt begrüßte man dort 424.206 Pilger: 57.592 Portugiesen und 366.614 Ausländer. Das kulturelle Angebot des Heiligtums weckte ebenfalls ein wachsendes Interesse bei Pilgern und Besuchern. Im Jahr 2025 wurde die Hürde von einer Million Besuche in den Museumsräumen überschritten. Das Haus von Francisco und Jacinta Marto (429.930 Besucher) sowie das Haus von Lúcia de Jesus (421.343) haben die größte Nachfrage, gefolgt von Wechselausstellungen (182.011) und der Dauerausstellung (94.522) des Heiligtumsmuseums. |